Dienstag, 9. Februar 2016

15: Jesus - Ein kritisches Portrait

Heute ist mal Jesus Christus, der "Sohn Gottes", dran. Dass es ihn gegeben haben dürfte, gilt unter den einen Historiken als gut möglich, während andere daran zweifeln. Geschichten über ihn wurden in vielen Evangelien niedergeschrieben, von denen es aber nur vier dank dem von Kaiser Konstantin einberufenen Konzil von Nizäa in die Bibel schafften. Die ersten dieser Schriften wurden irgendwann zwischen 40 und 70 Jahren nach dem Tod Jesu Christi anonym in bestem Griechisch niedergeschrieben. Es steht also fest, dass die Evangelien nicht von den Jüngern verfasst wurden, die heute als Autoren angegeben werden, sondern von gebildeten, griechischsprachigen Männern, die aufschrieben, was man sich unter den Anhängern des Sektenführers Jesus so erzählte. Die Evangelien widersprechen einander in verschiedensten Punkten und weisen Merkmale fiktiver Literatur wie die allwissende Erzählerperspektive auf. Zudem hat interessanterweise kein einziger zeitgenössischer Schreiber auch nur eine Randnotiz zu den wundersamen Ereignissen aus Jesu Leben hinterlassen, nicht einmal zu der Finsternis, dem Erdbeben und den Auferstehungen während der Kreuzigung. Die Historizität dieser Dokumente ist also enorm fraglich. So, damit aber genug von der historischen Seite - stürzen wir uns in die Schriften hinein.

Eine der vorherrschende Emotionen, die sich in mir nach eingehendem kritischen Bibelstudium regen, ist Verwirrung. Die "durchschnittliche Äusserung" des Wanderpredigers zielt tatsächlich auf Liebe und Frieden ab. Es deutet wirklich viel darauf hin, dass ihm das wirklich am Herzen lag:

Matthäus 5, 44: "Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen..."

Matthäus 7, 12: "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten."

Matthäus 22, 37-40: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." 38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 40 In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten."

Solche Stellen sind wahre Perlen, und falls sich das alles so zugetragen haben sollte, verdient Jesus grossen Respekt dafür, dass er seine Autorität benutzt hat, um solche löblichen Aussagen zu machen. Sie haben in der Welt viel Gutes bewirkt, das steht ausser Frage. Doch eins steht nicht ausser Frage: War Jesus wirklich Gottes Sohn, der prophezeite Messias?

Wie der Vater, so der Sohn..?
Moment mal - dieser Jesus gab sich als Gottes Sohn aus?! Diesen Gott kennen wir doch! Schauen wir mal zurück:

2. Mose 32, 27: "So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten."

2. Samuel 24, 17: "Da aber David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zum HERRN: Siehe, ich habe gesündigt, ich habe die Missetat getan; was haben diese Schafe getan? Laß deine Hand wider mich und meines Vaters Haus sein!"

Psalm 68, 21-23: "Gewiß wird Gott das Haupt seiner Feinde zerschmettern, den Haarscheitel dessen, der in seinen Sünden einhergeht. (...) 23 ...auf daß du deinen Fuß im Blute badest, daß die Zunge deiner Hunde von den Feinden ihr Teil bekomme!"

Wie kann ein Mann, der die goldene Regel und Feindesliebe predigt, Sohn dieses Gottes sein? Hat Gott plötzlich seine Meinung geändert und ist zum friedliebenden Menschenfreund geworden? Nein, der Gott des alten Testaments hatte nie vor, sich zu ändern (Maleachi 3,6). Jesus wusste das eigentlich; er kannte ja die alten Schriften und wusste, dass er sie zumindest vereinzelt würdigen statt verwerfen musste, damit die Leute ihn ernst nehmen würden. Er konnte etwa das alte Gesetz nicht widerrufen, da Gott dieses für immer und ewig beibehalten wollte (siehe etwa 5. Mose 13,1 oder Psalm 119, 151+152). Und so lesen wir, dass er gelegentlich eine Lanze für das alttestamentliche Gesetz brach:

Matthäus 5, 17-20: "Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Himmelreich eingehen!"

Lukas 16, 17: "Es ist aber leichter, daß der Himmel und die Erde vergehen, als daß ein Strichlein des Gesetzes wegfalle."

Markus 7, 9+10: "Und er sprach zu ihnen: Wohl fein habt ihr Gottes Gebote aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsätze haltet. 10 Denn Mose hat gesagt: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren," und "Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben."

Man weiss wirklich nicht, was das alles soll: Immer wieder scheint es, Jesus habe gewollt, dass alle einander lieb haben. Aber zugleich sprach er sich für die Beibehaltung des inhumanen alten Gesetzes aus. Neben haufenweise Unsinn wie dem Verbot des Tragens von Kleidern, die aus zwei verschiedenen Materialien gefertigt sind (3. Mose 19,19) oder der Aufforderung zur Steinigung von Tieren, die des Mordes schuldig sind (2. Mose 21, 28) heisst es darin, Andersgläubige müssten sterben (2. Mose 22, 19/ 5. Mose 13, 7-11) und Hexen dürften nicht am Leben gelassen werden (2. Mose 22, 17). Jesus hat also unter anderem einen Freibrief für die jahrhundertelange, unfassbar grausame Herrschaft der Inquisition ausgestellt. Wir wissen nicht, was Jesus genau tat und sagte, allein schon deshalb, weil die ersten Evangelien erst 4-6 Jahrzehnte nach seinem Tod in bestem Griechisch aufgeschrieben wurden und folglich auf Hörensagen basieren, aber es ist jedenfalls schlicht nicht wahr, dass im Doppelgebot der Liebe das alte Gesetz und die Propheten zusammengefasst werden können - falls Jesus so etwas gesagt hat, hatte er sehr fragwürdige Vorstellungen von Liebe. Aber das liegt ja in der Familie.

Unmenschlichkeit...
Sehr wichtig auch diese Aussagen von "Jesus meek and mild":

Johannes 15, 6: "Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen."

Matthäus 13, 40-42: "Gleichwie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird's auch am Ende dieser Welt gehen: 41 des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da unrecht tun, 42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappen."

Matthäus 25, 41: "Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!"

Markus 9, 43: "Und wenn deine Hand dich zum Bösen verführt, dann hack sie ab! Es ist besser, du gehst verstümmelt ins Leben ein, als mit beiden Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer."

Markus 16, 16: "Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden."

Im alten Testament konnte man immerhin vor den Schikanen Gottes fliehen, im Tod liess er einen in Ruhe. Erst der "Prince of Peace" führt dann die schlimmstmögliche Strafe nach dem Tod ein, die sich kein Mensch je verdienen könnte (hier mehr dazu). Dass auch in seinen weiteren Lehren einiges verkehrt ist, zeigt etwa die Dekonstruktion der Bergpredigt von Matt Dillahunty. Schlimm auch diese Passagen:

Lukas 19, 27: "Und nun zu meinen Feinden, die mich nicht zum König haben wollten: Holt sie her und bringt sie hier vor mir um!'"

Matthäus 15, 22-26: "Und siehe, ein kanaanäisches Weib kam aus derselben Gegend und schrie ihm [Jesus] nach und sprach: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplagt. 23 Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Laß sie doch von dir, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel. 25 Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde."

Erst nachdem sich die Frau völlig erniedrigt hat, gewährt ihr Jesus schliesslich ihren Wunsch. Und was sollte bitteschön das hier:

Markus 7, 2-8: "Und sie sahen einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt: ungewaschenen Händen das Brot essen. 3 Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie nicht die Hände mit einer Hand voll Wasser gewaschen haben, und halten so die Satzungen der Ältesten; 4 und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, wenn sie sich nicht gewaschen haben. (...) 5 Da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen? 6 Er aber sprach zu ihnen: Wie fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht: 'Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir. 7 Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.' 8 Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen."

Da hat der allwissende Gottessohn die Chance, die Leute über grundlegende Hygiene aufzuklären, und stellt sich kurzerhand dagegen. Damit hat er die Chance ausgelassen, zahllose Menschenleben zu retten.

...und Widersprüche
Widersprüche finden sich nicht nur zwischen den einzelnen Evangelien, sondern auch sonst in der
Jesusgeschichte. Zum einen ist da die Tatsache, dass Jesus zwar wie oben beschrieben gepredigt haben soll, das Gesetz der Juden sei vollumfänglich einzuhalten, dann aber mehrere Gesetze selbst bricht (siehe etwa Markus 2, 23-28 / Markus 7, 1-5). Er vertrat zum Gesetz wahrhaft keine klare Linie:

Matthäus 16, 27: "Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken."

Johannes 5, 24: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen."

Matthäus 7, 21: "Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel."

Auch die PR-Kampagne weist Unstimmigkeiten auf:

Lukas 2, 10-14: "Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."

Lukas 12, 51: "Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht."

Die Engel hatten wohl irgendeine wichtige Sitzung verpasst...

Johannes 3, 17: "Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde."

Johannes 9, 39: "Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht auf diese Welt gekommen, auf daß, die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden."

Es dauerte offenbar nur 6 Kapitel, bis die Menschen anfingen, Jesus auf die Nerven zu gehen...

Die Sache mit den Prophezeiungen
Es stimmt, dass Gott im alten Testament teilweise andeutet, einen Messias senden zu wollen, und die Christen sind sich sicher, dass das Jesus war. Aber bei solchen Prophezeiungen sind Hochstaplern natürlich Tür und Tor geöffnet. Haben Sie sich jemals gefragt, warum etwa die Juden, die die alten Schriften bestens kennen, nichts von Jesus hören wollen? Ich habe recherchiert:

"Jews do not accept Jesus as the messiah because:
1. Jesus did not fulfill the messianic prophecies.
2. Jesus did not embody the personal qualifications of the Messiah.
3. Biblical verses "referring" to Jesus are mistranslations.
4. Jewish belief is based on national revelation." (www.aish.com)

Es ist bei näherer Betrachtung tatsächlich zu erkennen, dass die Autoren der Evangelien ihre Texte an das alte Testament anpassten, um Glaubwürdigkeit zu erlangen - und sie taten es mehr als mangelhaft. Jesus selbst tat das auch. Bei einigen Prophezeiungen hatte er ja leichtes Spiel, weil er die Schrift kannte und wusste, was er tun musste: Es war zum Beispiel kein Kunststück für irgendjemanden, die Prophezeiung in Sacharja 9,9 zu erfüllen, dass der Messias auf einem Esel in Jerusalem ankommen würde. Der Christus soll zudem behauptet haben, sein Tod und seine Auferstehung seien prophezeit worden - eine solche Prophezeiung findet sich nirgends. Das ungebildete Fussvolk, bei dem er Erfolg hatte, wusste das natürlich nicht, und die gebildeten Pharisäer waren verständlicherweise sehr skeptisch. Die "Prophezeiungen", die in den Evangelien zitiert werden, sind entweder gar keine Prophezeiungen oder schliessen Jesus jeweils als Messias aus und wurden von den Evangelisten gezielt fehlinterpretiert oder verfälscht. Matthäus behauptet etwa in Matthäus 2, 23, die Propheten hätten gesagt: "Er soll Nazarenus heissen", obwohl das kein Prophet je gesagt hatte. In Matthäus 1, 23, zitiert er Jesaja:

Jesaja 7, 14: "Darum so wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel."

Jesaja spricht mit Menschen, die aktuell um ihn herum leben, und bezieht sich auf eine aktuell lebende Frau (die Geschichte ist dahinter nachzulesen), die zudem laut Originaltext nur eine "junge Frau" und keine "Jungfrau" ist - hier mehr dazu. In Matthäus 2 wird der Prophet Micha zitiert:

Matthäus 2, 5+6: "...denn so ist es in der Heiligen Schrift durch den Propheten vorausgesagt: 6 'Du Bethlehem im Land Juda, keineswegs bist du die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda, denn ein Fürst wird aus dir kommen, der Hirte meines Volkes Israel.'" 

So lautet die Stelle wirklich:

Micha 5, 1: "Und du, Bethlehem, Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ausgänge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her."

Matthäus liess bewusst "Ephrata" weg, da dieses Wort "Betlehem" nicht als eine Stadt, sondern als einen Familienclan bzw. dessen Haupt identifiziert, der in den Chroniken erwähnt wird. Zudem beschreiben die Folgeverse Michas den erwähnten "Herrscher" als einen militärischen Führer, der "uns von Assur erretten" wird. Und schon versteht man die Juden ein bisschen besser. Hier die Details.

Göttlichkeit widerlegt
Das ist einer der wichtigsten Punkte. Jesus soll gesagt haben:

Matthäus 10, 23: "Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt."

Matthäus 16, 27+28: "Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken. 28 Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die nicht schmecken werden den Tod, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich."

Matthäus 24, 30-34: "Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen. 32 An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist. Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe."

Tja, was soll man hierzu noch sagen? Error 404, Jesus not found. Hiermit erübrigt sich die Diskussion über Jesu Göttlichkeit endgültig. Time to move on.

Fazit
Wenn man diese Puzzlestücke zusammensetzt, sieht es für die Christen nicht sonderlich gut aus. Die Evangelien sind unverlässliche, fehlerbehaftete Niederschriften auf Basis von Hörensagen, und liest man die komplette Bibel und achtet genau auf die Statements von Gott und den Propheten, so passt dieser Jesus nicht ins Bild, und das einzige, was ihn zum geeigneten Bibelcharakter macht, ist seine Eigenschaft, widersprüchliche, falsche und unmenschliche Aussagen zu machen und keinen einzigen Beweis für seine Göttlichkeit zurückzulassen.

- Ihr Scrutator

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich könnte kotzen. Wie jeder Atheist hast du keine Ahnung, weder vom Christentum noch von der Bibel.

R.D. hat gesagt…

Zum Glück war ich nicht 20 Jahre lang Christ und zuletzt Prediger, sonst hättest du ja Recht :'D Ja, ich weiss, es ist sehr hart, damit konfrontiert zu werden, dass die Bibel nicht so toll ist, wie man es sich tagtäglich vormacht. Es ist aber nicht nötig, verallgemeinernde, argumentlose, dumme Kommentare zu äussern, wenn du auf einer Seite landest, die dir die Fakten vor Augen hält. Dass du so unchristlich reagierst, zeugt viel eher davon, dass du derjenige bist, der wenig Ahnung vom Christentum hat.