Donnerstag, 28. Juli 2016

40: Warum Religionskritik?


Nicht nur von Christen, sondern auch von Mitatheisten höre ich es oft: "Warum lässt du die Gläubigen nicht einfach in Ruhe? Lass ihnen doch ihren Glauben! Er gibt ihnen Hoffnung, und wenn es ihnen Spass macht, dann sollen sie halt glauben, was sie wollen - solange es mich nicht betrifft, kann mir das doch egal sein!" Richtig, kann es - muss es aber nicht. Und warum, das werde ich jetzt erklären. Es gibt so einige gute Gründe, öffentlich Atheismus zu vertreten und Religion zu kritisieren.

Kritik-Immunität für Religion bekämpfen
Wenn wir befinden, eine bestimmte Weltanschauung dürfe nicht kritisiert werden, untergraben wir damit das Prinzip unserer fortschrittsfördernden Streitkultur. Sich auf verletzte religiöse Gefühle zu berufen, ist schlicht Kinderkram. Vor verletzten "sozialdemokratischen Gefühlen" hätte auch niemand Respekt, denn Respekt bedeutet Ehrerbietung, und die sollte man zwar Menschen entgegenbringen, aber Ideologien kann man nicht verletzen. Volker Dittmar sagte: "Wer Kritik als Hass abtut, hasst vor allem die Kritik. Kritik lässt dir die Wahl zwischen zwei Meinungen, deiner und einer anderen. Was soll daran Unterdrückung sein? Kritik ist mehr oder weniger zutreffend, nie intolerant. Die Unfähigkeit, mit Kritik umzugehen, berechtigt dich nicht, den Kritiker als respektlos, intolerant oder hasserfüllt zu bezeichnen." Wenn Gläubige sich zu ihrem Glauben bekennen, bekennen sie damit ihre Ansicht, der Glauben anderer sei falsch, denn die Wahrheitsansprüche der Religionen sind inkompatibel. Wenn das geduldet wird, muss auch die Meinungsäusserung von Atheisten geduldet werden, alles andere ist Doppelmoral. Es ist eine gute Idee, Gläubige an Kritik zu gewöhnen.

Säkularisierung ist Symptombekämpfung
Heutzutage wird Religion in Europa eigentlich nur noch kritisiert, wenn sie versucht, sich ins Leben anderer Menschen einzumischen, vornehmlich in die Politik. Die Trennung von Staat und Religion ist definitiv wichtig - Christen, die das nicht verstehen, sollen sich einmal vorstellen, wie sie es denn fänden, wenn sich Muslime auf Basis des Korans an der Gesetzgebung beteiligten. Koran und Bibel sind einer freiheitlichen, offenen Gesellschaft gegenüber feindlich eingestellt, das weiss jeder, der die Texte ohne rosa Brille, christlichen Indoktrinationshintergrund und sozialen Druck gelesen hat. Die heutigen Gläubigen unter uns sind fast ausschliesslich Willkürmenschen, Rosinenpicker - "Fundamentalismus" bezeichnet schlimmstenfalls die konsequenteste, bestenfalls die schlimmstmögliche - aber eben eine mögliche - Form der Religiosität, und dieser Fundamentalismus kann immer wieder als "giftiger Stiel" aus den Wurzeln der Religion hervorschiessen, wie Taslima Nasrin es beschrieb. Gunkl sagte sehr richtig, dass kein Verein, der in seinen Satzungen stehen hat, dass in der Hochzeitsnacht als Nicht-Jungfrauen identifizierte Frauen auf den Stiegen ihres Vaterhauses zu steinigen seien, bei uns bestehen könnte. Man würde die Satzung streichen oder den Verein verbieten, auch wenn die Vorsitzenden sagen würden, dass das die meisten Mitglieder ja eh nicht mehr so praktizieren würden (was sie aber müssten, siehe Matthäus 5, 17-20Lukas 16, 17).

Wenn man nun diesem Problem immer nur dann entgegentritt, wenn es politisch aktiv werden möchte, stutzt man dem Religionsbaum lediglich ein paar Äste. Nach der politischen Niederlage ziehen sich die Gläubigen in ihre Gotteshäuser zurück und lauschen dem Pfarrer, der über die "Endzeit" und die "zunehmende Christenverfolgung" predigt. Wenn man wirklich etwas gegen das Problem der Religion tun möchte, sollte man sich an die Wurzeln des Problems begeben. Matt Dillahunty sagte: "Wir müssen die Religionen loswerden, aber nicht mithilfe von Gewalt oder Gesetzen. Wir müssen gegen Ignoranz und Angst ankämpfen. Denn darin leben und gedeihen Religionen, und daraus stammen sie." Es geht nicht darum, aggressiv zu missionieren und die Religionen billig zu diffamieren, sondern darum, die Möglichkeit dazu zu geben, dass Menschen sich weiterbilden, Glaubensinhalte richtig hinterfragen und die Abhängigkeit von der Religion ablegen können.

Die meisten Menschen wollen Wahrheit
Wenn ich an meine Zeit als Christ zurückdenke, fallen mir viele Dinge auf, darunter, dass ich nie wirklich eine Wahl gehabt hatte. Ich kam auf die Welt und Gott war einfach da, ganz selbstverständlich. Er gehörte zum Inventar meines Lebens, wie mein Bett, der Kindergarten und die Teletubbies - mit dem Unterschied, dass ich ihn nicht sehen konnte, aber Luft konnte ich ja auch nicht sehen und die war trotzdem da. Andere Sichtweisen? Gute Kritik? Fehlanzeige. Meine Mitmenschen liessen mich in Ruhe, weil sie die "Lasst sie doch in Ruhe"-Haltung vertraten. Ich war völlig gefangen in meiner christlichen Blase, und meine Sicht war von meiner einseitigen christlichen Erziehung und dem sozialen Druck so vernebelt, dass von einer freien Meinungsbildung nicht die Rede sein kann. Man kann nicht einfach auswählen, was man glaubt - wenn dem so wäre, könnte man einfach an den Rand eines Hochhauses treten und angstfrei hinunterspringen, nachdem man sich entschieden hat, nicht mehr an die Schwerkraft zu glauben. Man kann zwar auf die eigene Meinung Einfluss nehmen, indem man bestimmte Ansichten bevorzugt behandelt und sich anderen gegenüber verschliesst, aber letztlich sind unsere Ansichten abhängig von den Begründungen und Fakten, die in unserem Kopf herumschwirren.

Der Schlüsselmoment in meiner Abkehr vom Glauben an Gott war wohl, als ich mir klarmachte, dass ich nicht eine bestimmte Sache glauben wollte, sondern die Wahrheit, was auch immer die sein mag. Und wenn Sie einen Christen fragen würden, ob er sich dafür interessiert, was wahr und falsch ist, dann dürfte er ziemlich sicher mit "Ja" antworten. Alle Menschen wollen Trost, aber die meisten Menschen wollen auch, dass er eine Basis in der Realität hat. Christen glauben nicht einfach nur deshalb, weil sie das wollen - ich will vielleicht glauben, dass mir nächsten Monat eine Million Schweizer Franken ausgezahlt werden, aber deswegen bin ich noch nicht davon überzeugt, dass es so sein wird (obwohl das immer noch rationaler wäre als der Glaube an Gott, denn es ist immerhin nachgewiesenermassen möglich). Nein, Christen denken wirklich, sie glaubten die Wahrheit und es gebe Gründe dafür. Gläubige sind in sehr vielen Fällen in Religionsfragen falsch bzw. zu wenig informierte Menschen, die bei der Wahrheitssuche von emotionalen und sozialen Faktoren behindert werden. Deswegen ist es nur fair und humanistisch, solchen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Einbildungen als solche zu erkennen, ihre logischen Fehlschlüsse zu entwirren und die oft vorhandene Wissenschaftsfeindlichkeit zu bekämpfen. Denn in ihrem eigenen Umfeld kriegen Gläubige diese Möglichkeiten kaum - ganz im Gegenteil.

Der Atheismus hat ein Imageproblem
Was ist Atheismus? Eine eigentlich doofe, unnötige Bezeichnung, die nur nötig wurde, weil Religion so gehypet wird. Sie bezeichnet Menschen, die nicht davon überzeugt sind, dass es Götter gibt - und das sind nicht wenige, Tendenz steigend. In meiner Tätigkeit als Religionskritiker ist mir stark aufgefallen, dass sehr viele Menschen - Gläubige und Nichtgläubige - nicht verstanden haben, was Atheismus bedeutet, da gibt es noch Aufklärungsbedarf. Und obwohl praktisch jeder Gläubige Atheisten kennt, die er sehr schätzt, bringt er den Unglauben oft nie wirklich mit Freundlichkeit und Anstand dieser Personen in Verbindung. Schlimme Vorstellungen von "Gottlosigkeit" sind unter Gläubigen bis heute weit verbreitet; Atheisten hätten keine Hoffnung, keinen Sinn im Leben und ihr Wertesystem hänge völlig in der Luft, denkt man. Bei so einigen Christen ist auch schnell einmal Schluss mit Nächstenliebe, wenn es um Atheisten geht (siehe hier).

Wenn Sie sich freundlich dazu bekennen, dass Sie nicht an Gott glauben, geben Sie dadurch dem "Unglauben" ein Gesicht. Meine Ex-Glaubensgeschwister kennen nun alle auf einmal einen freundlichen, hilfsbereiten, schlauen Menschen, der Atheist und Antitheist ist - das hilft, ein Leben ohne Religion zu "entdämonisieren." Seit meinem "Coming-Out" haben sich bereits einige meiner ehemaligen Glaubensgenossen bei mir gemeldet und ihre Zweifel geäussert, über die sie sonst kaum mit jemandem reden können, ohne dass daraus sowas wie ein Arztgespräch wird, bei dem man eine schlimme und auch irgendwie peinliche Krankheit bespricht, die man unbedingt loswerden muss - gerade ein Ex-Gläubiger, der offen zu seiner neuen Haltung steht, kann viel Gutes bewirken.

Religion ist ein Gefängnis für Verstand, Moral und das ganze Leben
Ich war religiös und kann Ihnen eins versichern: Religion ist weit mehr als "irgendwas glauben". Was ein Mensch glaubt, beeinflusst seine Entscheidungen und sein Handeln. Natürlich ist Religion nicht nur schlecht und ein religiöses Leben nicht komplett verschwendet, wenn man es geniesst. Aber wer unbegründete übernatürliche Behauptungen und dogmatische Anweisungen in sein Leben reinlässt, ist nicht gut dafür ausgerüstet, in der Realität rationale Entscheidungen zu treffen. Matt Dillahunty brachte es auf den Punkt: "Je mehr Absurditäten wir glauben, desto weniger stimmt unser internes Modell von der Realität mit der echten Realität überein. Und je mehr wir den Bezug zur Realität verlieren, desto mehr Schaden kann entstehen." Wer Dinge, um deren Existenz er nicht weiss, über Dinge bestimmen lässt, um deren Existenz er weiss, ist irrational und strenggenommen auch unmoralisch.

Religiöser Glaube kann unter anderem dazu führen, dass man sich und seine Mitmenschen einschränkt, indem man versucht, sich an Gebote zu halten, deren Sinn man selbst nicht versteht, dass man sehr viel Zeit auf Glaubensaktivitäten verwendet, die sich besser hätte nutzen lassen, dass man sich mehr auf Gebete verlässt als auf realitätsbasierte Ansätze zur Problemlösung, dass man konstant Probleme schönredet, weil ja Gott einen Plan für alles habe und sich um alles kümmere, dass man sein einziges Leben auf der Erde weniger wertschätzt, weil es zum "Vorsprechen an der Himmelstür" herabgestuft wird, und dass man sich von geliebten Aktivitäten, Dingen oder sogar Menschen trennt oder andere absonderliche Entscheidungen trifft, weil man der Ansicht ist, es sei Gottes Wille - das tun nicht nur die absolut verrückten Superfundamentalisten. Ich weiss das, weil ich all das immer und immer wieder bei Glaubensgeschwistern sah: Christen, die Hobbies aufgaben, um "mehr Zeit für Gott" zu haben, die glückliche Beziehungen beendeten, weil sie meinten, Gott wolle das so, christliche Paare, die krampfhaft versuchten, Gottes Erwartungen bezüglich Sex und Rollenverteilung irgendwie gerecht zu werden, Eltern, die ihre Tochter nicht zum Frauenarzt liessen, weil sie fürchteten, damit die Sexualität in dem Mädchen zu erwecken und es zur Unzucht zu motivieren, Vorsitzende, die es Frauen verboten, Führungspositionen zu bekleiden... Ja, solches geschieht hier und heute, in der stinknormalen Landeskirche! Und hin und wieder musste ich unweigerlich denken: "Wenn es diesen Gott nicht gibt, dann wäre das wahrhaftig sehr doof und schade, was wir hier manchmal so denken und tun..."

Und ja, Gläubige sehen ihren Glauben zwar als eine starke Stütze und einzige Hoffnung an, aber zum einen leben wir dennoch alle in der Realität und müssen mit der Härte des Lebens klarkommen - auch Gläubige trauern und fürchten sich vor dem Tod. Zum anderen brauchen Sie Gläubigen Hoffnung und Trost nur einmal als einzige Glaubensgründe unterzustellen, dann kommt sofort eine Ergänzung: "Der Glaube ist nicht nur Wunschdenken! Der Weg in den Himmel ist schmal und steinig, es ist nicht nur einfach, Jesus nachzufolgen, sondern es ist Selbstverleugnung, und am Ende werden wir uns alle vor Gott verantworten müssen!".

Das Leben als Christ ist bei weitem nicht nur Sonnenschein. Christen sind Sklaven ihres Gottes: Er macht wie Kim Jong-Il Anbetung und Liebe obligatorisch und duldet Menschen nicht, die ihn nicht anbeten, sondern will sie auf ewig foltern. Christen sehen den Menschen als elenden Sünder, der von Natur aus Tod und Folter verdient und seinen Wert nur dadurch erhält, dass der Meister ihn ihm verleiht. Dass Christen Sklaven sind, zeigt auch die klassische Gebetshaltung, bei der man vor dem nicht zu hinterfragenden Meister niederkniet und die Hände zum Fesseln darbietet. Wenn Gläubige das bestreiten, dann fragen Sie sie doch mal, was sie von Sterbehilfe halten. Höchstwahrscheinlich werden sie antworten, dass sie dagegen seien, weil sie glauben, dass das Leben nicht dem Menschen gehöre, sondern Gott - ein Sklavereiverhältnis. Gottes Erwartungen bzw. die Erwartungen anderer Christen sorgen oftmals für Druck und Angst (das ist obligatorisch, siehe Philipper 2, 12) und der gestörte Umgang mit Sexualität (Sex vor der Ehe, Verhütung, "schmutzige Gedanken", Masturbation) für überflüssige Scham- und Schuldgefühle. Mir haben diese Gefühle die Sexualität mit meiner damaligen Freundin so ziemlich ruiniert. Das sind ein paar der Gründe, warum es eine gute Tat ist, einem Mitmenschen zu helfen, seinen Glauben loszuwerden.

Ich hatte bereits die gemässigten Christen angesprochen. Die Bibel, ganz gelesen, ist ein grauenhaftes Buch, und dass es dennoch Menschen gibt, die ihr Leben angeblich diesem Buch verschrieben haben, weist darauf hin, dass da viel Bedenkliches in gläubigen Köpfen vorgeht. Warum halten sich Christen an Jesu Gebot, ihren Nächsten zu lieben, aber nicht an seine Anweisung, Kinder zu töten, die ihren Eltern böse Dinge sagen (Markus 7, 9+10)? Nicht, weil das Buch sagt, dass sie das so handhaben sollen, sondern weil sie eine eigene, eigenständige Moral haben, die richtigerweise das Wohlergehen von Menschen über den Willen eines Gottes stellt - das ist ihnen aber nicht bewusst, und jemand sollte es ihnen sagen. Warum versuchen sie nicht, jedes Problem nur durch Beten zu lösen? Nicht, weil das Buch sagt, dass sie das nicht können - ganz im Gegenteil -, sondern weil die Realität in dieser Hinsicht ein "Schlachthof der Überzeugungen" ist, wie Volker Dittmar treffend sagte.

Es sollte uns deshalb sehr verstören, dass Christen all dem zum Trotz noch immer so krampfhaft versuchen, den ganzen Schinken namens Bibel in ihr Leben hineinzurationalisieren. Sie gehört ins Geschichtsarchiv und sollte nur noch hervorgeholt werden, um unsere Geschichte verständlich zu machen. Haben Sie sich je vor Augen gehalten, dass Christen einen Gott verehren, der zahlreiche Völkermorde und einen "Weltmord" auf dem Gewissen hat, einen Unschuldigen ermorden liess, damit jeder Schuldige von seiner Verantwortlichkeit befreit werden kann, und Ungläubige der schlimmstmöglichen Strafe unterziehen wird, nämlich ewiger Folter (die Verehrung solcher Personen kennen wir sonst nur vom Nationalsozialismus)? Dass sie seinen Sohn anbeten, obwohl der versprach, zu Lebzeiten seiner Jünger zurückzukehren (Matthäus 10, 23 / Matthäus 16, 27+28 / Matthäus 24, 34), und generell das Konzept des blinden Glaubens als Tugend betrachten, was sie sonst in ihrem Leben nie tun? All das zeigt uns, dass religiöse Menschen grosse Probleme mit kritischem Denken und ihrem Moralverständnis haben. Und wie bereits angesprochen muss einem das keine Sorgen machen - aber ich hoffe, Sie verstehen, dass es einem Sorgen machen kann.

Fazit
So, ein paar Lanzen für die Religionskritik wären gebrochen. Niemand muss Antitheist sein, aber ich möchte mit diesem Text mehr Verständnis dafür erwecken, warum manche von uns es sind. Religiöser Glaube bremst unsere Diskussionen über Ethik und Wissenschaft, impft den Menschen unnötige Schuldgefühle und Ängste ein und reaktiviert amoralische und unmoralische Gebote aus längst vergangenen Zeiten. Wir lassen jedem seinen Glauben, nur schon deswegen, weil man niemanden dazu zwingen kann, seinen Glauben zu hinterfragen; man kann nur versuchen, Denkanstösse zu liefern, mit denen sich die Gläubigen auch gar nicht auseinandersetzen müssen - aber sie müssen es ertragen können, solchen Inputs zu begegnen. Wir werden Religion weiterhin tolerieren - aber nicht respektieren, denn das hat sie nicht verdient.

-Ihr Scrutator

1 Kommentar:

Rainer Ostendorf hat gesagt…

"Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten." Wilhelm Busch

Schöne Grüsse aus der Ausstellung "Religionskritik" http://www.freidenker-galerie.de/acrylbilder-lustige-zitate-politik-und-religion-2/